Netzwerk

Im Netzwerk der Museumsgruppe FLOORPLAN befassen sich NachwuchsforscherInnen mit strukturellen, gesellschaftlichen, theoretischen und praktischen Aspekten des Museums. Der Arbeitskreis ist am Lehrstuhl von Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn verankert.


LEITUNG

Dr. Martin Schmidl

(München/Köln/Berlin) arbeitet als Künstler, Gestalter und Kunstwissenschaftler. Er lehrt/e an verschiedenen Hochschulen und publiziert in den oben genannten Feldern. In seiner aktuellen kunstwissenschaftlichen Arbeit konzentriert er sich auf die Ausstellung und ihre Entwicklung in der Kunst seit den 1950er Jahren, ausgehend von den frühen Ausstellungen Richard Hamiltons. Sein Forschungsvorhaben zu Gedenkausstellungen wurde unter dem Titel Postwar Exhibition Design – Displaying Dachau 2010 im Verlag Walther König publiziert.

Habilitation:
Hamiltonscope – Raumvorstellung und „wissenschaftlich-künstlerisches“ Arbeiten bei Richard Hamilton

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MITGLIEDER

Christoph Balzar

(Berlin) arbeitet als Künstler, Kurator und Mediator. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Konfliktforschung bei Kulturerbschaftsstreitigkeiten vornehmlich zwischen Vertretern indigener Gesellschaften und denen ethnologischer und kulturhistorischer Museen oder Sammlungen. Das Ziel seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Praxis ist die Schaffung von Dialogen in Form gemeinsamer Ausstellungen, Forschungskooperativen oder transdisziplinärer Projekte.

Dissertation:
Heiligtümer lebender Kulturen in Deutschlands ethnologischen Museen

balzar [ a t ] floorplan-research.com


Jana Baumann

(Frankfurt/Berlin) ist als Assistenzkuratorin in der Abteilung für Gegenwartskunst am Städel Museum in Frankfurt am Main tätig. Zuvor hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Forschungsprojekt Prinzip Museum an der Universität Bonn gearbeitet und als freie Kuratorin verschiedene Ausstellungen zeitgenössischer Kunst entwickelt. In ihrer Dissertation, Museum als Avantgarde. Das ›Museum moderner Kunst‹ in Deutschland 1919–1933, hinterfragt sie, wo sich ein Ausgangspunkt für eine breite öffentliche Begegnung mit der zeitgenössischen Kunst im musealen Kontext markieren lässt und welche Auswirkungen dies für die Zukunft der Kunstmuseen hatte.

Dissertation:
Zur Konzeption des Museums moderner Kunst in Deutschland

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Benjamin Dodenhoff

(Aachen) leitet als Kunsthistoriker und Kurator am Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen das Forschungsprojekt „Plattform Aachen. Archiv zeitgenössischer Kunst“. Zuvor studierte er Kunstgeschichte und Empirische Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit liegt in der Erforschung der heutigen Rezeption der europäischen und US-amerikanischen Kunst der 1960er und 1970er Jahre. In seinem Promotionsprojekt untersucht er die Bedingungen der Ausstellbarkeit raumbezogener Arbeiten am Beispiel von Joseph Beuys.

Dissertation:
(Posthume) Ausstellbarkeit der Werke von Joseph Beuys

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Sandra Duhem

(Saarbrücken/Bonn) ist Akademische Oberrätin und Geschäftsführerin des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes. Als Kunsthistorikerin und ausgebildete Lehrerin für Deutsch und Französisch interessiert sie sich besonders für kulturpolitische, interkulturelle und didaktische Fragen der Kunstvermittlung. Derzeit forscht sie zu historischen Ausstellungen der 1960er und 1970er Jahre in Frankreich und Deutschland, in denen der deutsche Expressionismus präsentiert wurde.

Dissertation:
Die Rezeption der Kunst des deutschen Expressionismus in französischen Ausstellungen (1960er-1970er Jahre)

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Kristina Engels

(Köln) ist freie Kunsthistorikerin und Projektkoordinatorin für eine Datenbank des deutschen Kunsthandels gegen Kunstfälschungen. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit der Frage nach der Musealisierung des Bauhauses in der Zwischenkriegszeit, der sie sich über historische Ausstellungen nähert. Besondere Gewichtung legt sie dabei auf den Einfluss des Bauhauses auf Entwicklung des Museums und den transatlantischen Transfer von Ausstellungskonzepten in den 1930er Jahren. Neben ihren Forschungsschwerpunkten Geschichte des Museums der Moderne, Ausstellungsgeschichte und Bauhaus beschäftigt sie sich in ihrer praktischen Arbeit mit dem Thema Kunstfälschung.

Dissertation:
Zur Konzeption des Museums moderner Kunst in Deutschland; Transfer Weimarer Republik – USA: Bauhaus am MoMA

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Janine Huge

(Bonn) betreut als Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik die Publikationen der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Sie studierte Regionalwissenschaften Nordamerika, Politische Wissenschaft und Kunstgeschichte. Schwerpunkt ihres wissenschaftlichen Interesses sind die unterschiedlichen Museumskonzepte in Europa und Nordamerika. Aktuell forscht sie zu Musealisierungs- und Rezeptionsprozessen moderner Kunst in den USA und Italien mit einem Promotionsvorhaben über die Sammlung des Giuseppe Panza di Biumo.

Dissertation:
Die Sammlung des Giuseppe Panza di Biumo – Prinzipien der Musealisierung, Einordnung der Sammlung und Rezeptionsgeschichte

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Marie-Christin Gerwens-Voß

(Köln/Bonn) arbeitet als Kunstvermittlerin und freie Autorin. Sie studierte Kunstgeschichte und Archäologie und forscht im Rahmen ihres Promotionsprojekts derzeit zu Sammlungs- und Präsentationsstrategien von Kölner Museen. Ihr besonderes Interesse gilt hierbei der Kunstvermittlung.

Dissertation:
Vergleich von Sammlungs- und Präsentationsstrategien ethnologischer Museen und Museen älterer Kunst

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Samia Ouladzahra

(Cologne) is a Lawyer and freelance Art Historian with experience in the trafficking of art and antiquities in North Africa and the Middle East. She focuses her research on Moroccan pre and post colonial art history.

Dissertation:
Losing Al Maghrib, a study of Art History in Morocco

ouladzahra [ at ] floorplan-research.com


Dr. Caroline Yi

(Freiburg) erstellt Vermittlungsprogramme für Ausstellungs- und Sammlungsprojekte. Ihre Konzeptionen gründen auf einem selbstreflexiven Bildungsverständnis, das den affirmativen Diskurs der Kunstvermittlung in Frage stellt. Als Goldschmiedemeisterin experimentierte sie zuvor in zahlreichen Ausstellungsprojekten mit der Ausstellbarkeit von Schmuck. Die Fragen nach den Schnittstellen zwischen Kunsthandwerk und Kunst führten sie zum Studium der Kunstgeschichte. Mit ihrer Dissertation zu Walter Kaesbach (1871–1961), einem Förderer der Expressionisten, deckte sie bisher unerforschte Vermittlungsmechanismen in der Moderne auf. Die Arbeit erschien 2015 in Hamburg unter dem Titel Walter Kaesbach – Protagonist des Kunst- und Ausstellungswesens der Moderne.

Dissertation:
Walter Kaesbach – Protagonist des Kunst- und Ausstellungswesens der Moderne. Entwicklung und Einordnung seines Wirkens 1901–1933

yi [ a t ] floorplan-research.com


Kathrin Michel

(Köln/Bonn) arbeitet als Forschungsassistentin am Museum Ludwig in Köln. Bereits während ihres Studiums der Kunstgeschichte, Ethnologie und Archäologie initiierte sie Veranstaltungsreihen zu den Themen „Museum, Sammeln und Ausstellen“ rund um die  Sammlungen und Museen der Universität Bonn. In ihrem Promotionsprojekt steht das Museum Folkwang im Fokus.

michel [ a t ] floorplan-research.com