Netzwerk

Im Netzwerk der Museumsgruppe FLOORPLAN befassen sich NachwuchsforscherInnen mit strukturellen, gesellschaftlichen, theoretischen und praktischen Aspekten des Museums. Der Arbeitskreis ist am Lehrstuhl von Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn verankert.


LEITUNG

Dr. Martin Schmidl

MITGLIEDER

Christoph BalzarJana BaumannBenjamin DodenhoffSandra DuhemKristina Engels, Ute GriesserJanine HugeMarie-Christin Gerwens-VoßShiou-Lan JanKathrin MichelSamia OuladzahraMagali WagnerDr. Caroline YiJasmin Zalami

 


(Berlin) arbeitet als Künstler, Kurator und Mediator. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Konfliktforschung bei Kulturerbschaftsstreitigkeiten vornehmlich zwischen Vertretern indigener Gesellschaften und denen ethnologischer und kulturhistorischer Museen oder Sammlungen. Das Ziel seiner künstlerisch-wissenschaftlichen Praxis ist die Schaffung von Dialogen in Form gemeinsamer Ausstellungen, Forschungskooperativen oder transdisziplinärer Projekte.

Dissertation:
Heiligtümer lebender Kulturen in Deutschlands ethnologischen Museen

balzar [ a t ] floorplan-research.com

Verantwortlich für: Gestaltung der Homepage


(Frankfurt/Berlin) ist als Assistenzkuratorin in der Abteilung für Gegenwartskunst am Städel Museum in Frankfurt am Main tätig. Zuvor hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Forschungsprojekt Prinzip Museum an der Universität Bonn gearbeitet und als freie Kuratorin verschiedene Ausstellungen zeitgenössischer Kunst entwickelt. In ihrer Dissertation, Museum als Avantgarde. Das ›Museum moderner Kunst‹ in Deutschland 1919–1933, hinterfragt sie, wo sich ein Ausgangspunkt für eine breite öffentliche Begegnung mit der zeitgenössischen Kunst im musealen Kontext markieren lässt und welche Auswirkungen dies für die Zukunft der Kunstmuseen hatte.

Dissertation:
Zur Konzeption des Museums moderner Kunst in Deutschland

baumann [ a t ] floorplan-research.com


(Aachen) leitet als Kunsthistoriker und Kurator am Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen das Forschungsprojekt „Plattform Aachen. Archiv zeitgenössischer Kunst“. Zuvor studierte er Kunstgeschichte und Empirische Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit liegt in der Erforschung der heutigen Rezeption der europäischen und US-amerikanischen Kunst der 1960er und 1970er Jahre. In seinem Promotionsprojekt untersucht er die Bedingungen der Ausstellbarkeit raumbezogener Arbeiten am Beispiel von Joseph Beuys.

Dissertation:
(Posthume) Ausstellbarkeit der Werke von Joseph Beuys

dodenhoff [ a t ] floorplan-research.com


(Saarbrücken/Bonn) ist Akademische Oberrätin und Geschäftsführerin des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes. Als Kunsthistorikerin und ausgebildete Lehrerin für Deutsch und Französisch interessiert sie sich besonders für kulturpolitische, interkulturelle und didaktische Fragen der Kunstvermittlung. Derzeit forscht sie zu historischen Ausstellungen der 1960er und 1970er Jahre in Frankreich und Deutschland, in denen der deutsche Expressionismus präsentiert wurde.

Dissertation:
Die Rezeption der Kunst des deutschen Expressionismus in französischen Ausstellungen (1960er-1970er Jahre)

duhem [ a t ] floorplan-research.com


(Köln) ist freie Kunsthistorikerin und Projektkoordinatorin für eine Datenbank des deutschen Kunsthandels gegen Kunstfälschungen. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit der Frage nach der Musealisierung des Bauhauses in der Zwischenkriegszeit, der sie sich über historische Ausstellungen nähert. Besondere Gewichtung legt sie dabei auf den Einfluss des Bauhauses auf Entwicklung des Museums und den transatlantischen Transfer von Ausstellungskonzepten in den 1930er Jahren. Neben ihren Forschungsschwerpunkten Geschichte des Museums der Moderne, Ausstellungsgeschichte und Bauhaus beschäftigt sie sich in ihrer praktischen Arbeit mit dem Thema Kunstfälschung.

Dissertation:
Zur Konzeption des Museums moderner Kunst in Deutschland; Transfer Weimarer Republik – USA: Bauhaus am MoMA

engels [ a t ] floorplan-research.com


Ute Griesser hat sich der Kunsterhaltung verschrieben und arbeitet seit 2000 als selbständige Diplom Restauratorin (FH) in den Bereichen (Sakral-)Kunst und restauratorische Versicherungsgutachten im Kölner Westen. In ihrer zwischen 1995 und 2000 währenden Tätigkeit an der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn begegnete sie ihrer restauratorischen Leidenschaft und heutigen Forschungsgebiet: Buddhistische Sakralobjekte. Darunter z. B. den tibetischen Rollbildern (sog. Thangkas) mit ihrem komplexen Aufbau und anderen religiös bedeutsamen und hochsensiblen Ritualgegenständen, die z. T. aus menschlichen Knochen bestehen. Charakteristisch für diese Sakralobjekte sind ihre vielschichtigen materiellen und immateriellen Bedeutungen. Sie entziehen sich „unserer“ Klassifizierung „Kunstobjekt“ genauso wie wir uns mit „ihren“ darin zum Ausdruck kommenden sozialen und kulturellen Vorstellungen schwer tun. Mit ihrem Zweitstudium und ihre Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Floorplan möchte sie sich die notwendigen Grundlagen einer Museumsethik für buddhistische Sakralobjekte erarbeiten, mit der sie die sog. Kulturmuseen sensibilisieren möchte.


 

(Bonn) betreut als Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik die Publikationen der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Sie studierte Regionalwissenschaften Nordamerika, Politische Wissenschaft und Kunstgeschichte. Schwerpunkt ihres wissenschaftlichen Interesses sind die unterschiedlichen Museumskonzepte in Europa und Nordamerika. Aktuell forscht sie zu Musealisierungs- und Rezeptionsprozessen moderner Kunst in den USA und Italien mit einem Promotionsvorhaben über die Sammlung des Giuseppe Panza di Biumo.

Dissertation:
Die Sammlung des Giuseppe Panza di Biumo – Prinzipien der Musealisierung, Einordnung der Sammlung und Rezeptionsgeschichte

huge [ a t ] floorplan-research.com


(Köln/Bonn) is a PhD Candidate in art history at the Rheinische Friedrich-Wilhelms University Bonn. Her scientific interests are art history, interdisciplinary museology, contemporary art, and object biographies. In her thesis she investigates different kinds of museums which have inherited objects from many different cultural backgrounds, focusing on the transcultural implications that arise from this heritage. Her research aims at isolating the meta-themes of museums and their object collections.

Dissertation:
Vergleich von Sammlungs- und Präsentationsstrategien ethnologischer Museen und Museen älterer Kunst

Gerwens-Voss [ a t ] floorplan-research.com

Verantwortlich für: Social Media, Initiierung der neuen Veranstaltungsreihen „#I like – Lieblingsobjekte der Sammlung, InstaWalk“, „Museum Meet-ups“ und „Kurzvorträge und Bilderspaziergänge“ im PechaKucha-Stil am KHI, Bonn


(Bonn) wurde in Kaohsiung, Taiwan geboren. Sie studierte Bildende Kunst und Kunsterziehung an der nationalen Universität der Künste, Taiwan (1998-2003) und Kunst im Kontext mit dem Fokus „Museum Studies“ an der Universität der Künste, Berlin (2007-2009). Während ihrer Arbeit in einem Kunstmuseum und auf einer Kunstmesse in Shanghai hat sie angefangen, das aktuelle Phänomen der spektakulären Museumsgründungsbewegung Chinas zu beobachten und zu erforschen. Seit Juni 2017 ist sie Doktorandin am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. In ihrer Dissertation erforscht sie die Musealisierung des Sakralen aus buddhistischer Perspektive seit 1980.


(Bonn) studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie/Altamerikanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit einem Schwerpunkt auf der Museums- und Sammlergeschichte der Moderne. Hieran schließt sich ihr Dissertationsvorhaben zur Sammlungsentwicklung deutscher Museen nach 1945 an. Als kuratorische Assistentin und Kunstvermittlerin arbeitet sie in verschiedenen rheinischen Museen, darunter das Kunstmuseum Bonn, das Museum Ludwig Köln und das universitäre Paul-Clemen-Museum. Mit den Sammlungen und Museen der Universität Bonn realisiert sie Veranstaltungen zur Verortung und Verknüpfung der sammlungsbasierten Forschungsinfrastruktur. Zudem gilt ihr Interesse der zeitgenössischen Kunstproduktion, -rezeption und -theorie.

Dissertation:
Die Sammlungsentwicklung und -profilierung deutscher Kunstmuseen nach 1945

michel [ a t ] floorplan-research.com

Verantwortlich für: Konzeption der Veranstaltungsreihe „#I like – Lieblingsobjekte der Sammlung, InstaWalk“ und Organisation der FLOORPLAN-World Cafés am Dies Academicus


(Cologne) is a Lawyer and freelance Art Historian with experience in the trafficking of art and antiquities in North Africa and the Middle East. She focuses her research on Moroccan pre and post colonial art history.

Dissertation:
Losing Al Maghrib, a study of Art History in Morocco

ouladzahra [ at ] floorplan-research.com


 

(München/Köln/Berlin) arbeitet als Künstler, Gestalter und Kunstwissenschaftler. Er lehrt/e an verschiedenen Hochschulen und publiziert in den oben genannten Feldern. In seiner aktuellen kunstwissenschaftlichen Arbeit konzentriert er sich auf die Ausstellung und ihre Entwicklung in der Kunst seit den 1950er Jahren, ausgehend von den frühen Ausstellungen Richard Hamiltons. Sein Forschungsvorhaben zu Gedenkausstellungen wurde unter dem Titel Postwar Exhibition Design – Displaying Dachau 2010 im Verlag Walther König publiziert.

Habilitation:
Hamiltonscope – Raumvorstellung und „wissenschaftlich-künstlerisches“ Arbeiten bei Richard Hamilton

schmidl [ a t ] floorplan-research.com


 

(Bonn) ist Masterstudentin am kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. In ihrer Bachelorarbeit „Kunst, Reliquie oder Artefakt?“ setzte sie sich anhand eines konkreten Ausstellungsbeispiels mit den unterschiedlichen Deutungszusammenhängen von Kunst- und Völkerkundemuseen und der daraus resultierenden Kategorisierung von Objekten auseinander. Sie ist wissenschaftliche Assistentin der freischaffenden Kuratorin Dr. Martina Padberg und war bereits mehrfach als Kunstvermittlerin in der Bundeskunsthalle und dem Kunstmuseum Bonn tätig. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit Adrian Piper und den Herausforderungen der Musealisierung ephemerer Kunst.

Verantwortlich für: Betreiben der Homepage, Initiierung und Organisation des Stammtischs, Organisation und Durchführung verschiedener Veranstaltungen am KHI, Bonn


(Freiburg) erstellt Vermittlungsprogramme für Ausstellungs- und Sammlungsprojekte. Ihre Konzeptionen gründen auf einem selbstreflexiven Bildungsverständnis, das den affirmativen Diskurs der Kunstvermittlung in Frage stellt. Als Goldschmiedemeisterin experimentierte sie zuvor in zahlreichen Ausstellungsprojekten mit der Ausstellbarkeit von Schmuck. Die Fragen nach den Schnittstellen zwischen Kunsthandwerk und Kunst führten sie zum Studium der Kunstgeschichte. Mit ihrer Dissertation zu Walter Kaesbach (1871–1961), einem Förderer der Expressionisten, deckte sie bisher unerforschte Vermittlungsmechanismen in der Moderne auf. Die Arbeit erschien 2015 in Hamburg unter dem Titel Walter Kaesbach – Protagonist des Kunst- und Ausstellungswesens der Moderne.

Dissertation:
Walter Kaesbach – Protagonist des Kunst- und Ausstellungswesens der Moderne. Entwicklung und Einordnung seines Wirkens 1901–1933

yi [ a t ] floorplan-research.com


 

(Bonn) studierte Kunstgeschichte und Archäologie und begann im Verlaufe ihrer Masterarbeit über die japanische Lolita-Mode ein besonderes Interesse an der Rolle von Mode innerhalb der Kunst(geschichte) zu entwickeln. Im Rahmen ihres Promotionsvorhabens beschäftigt sie sich mit der Musealisierung von Mode und den damit verbundenen Fragen von technischen und didaktischen Ansprüchen und Möglichkeiten.