Museumstheorie

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Die Museumsforschungsgruppe FLOORPLAN ist ein Netzwerk aus DoktorandInnen und PostdoktorandInnen und ein wissenschaftlicher Think Tank zum Thema des Museums. Ihre Mitglieder vereinen die Felder der Kunstgeschichte, Ethnologie, Anthropologie, Rechtswissenschaften, des Kunst und des Design. In diesem Zusammenschluss vielseitig spezialisierter ForscherInnen entwickeln die Mitglieder transdisziplinäre Modelle zur Interpretation, Diskussion und Präsentation musealer Objekte, Sammlungen und Ausstellungen.

Diese Heterogenität als Stärke nutzend ergründet FLOORPLAN vielseitige Fragestellungen zum Museum. Die Grenzen zwischen den Sparten der Kunstmuseen, ethnologischen Museen, Gewerbemuseen etc. werden dabei zugunsten eines vernetzten Denkens  bewusst überschritten. Das Ziel der Gruppe ist es dabei, ausgehend von den individuellen Perspektiven der Mitglieder auf das Themenfeld des Museums Diskussionen und Dialoge zwischen universitären und musealen ForscherInnen anzuregen. FLOORPLAN sucht dabei gezielt nach den Lücken zwischen Theorie und Praxis und zwischen Forschungs- und Ausstellungsinstitutionen, um neue Diskurse anzustoßen. Der Austausch erfolgt dabei im Format des Workshops mit eingeladenen SpezialistInnen und den Mitgliedern der Museumsgruppe.

Ausgangspunkt und verbindendes Element von FLOORPLAN war und ist die Anbindung an das Kunsthistorische Institut der Universität Bonn und Frau Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet, die an ihrem Lehrstuhl im Verlauf der letzten Jahre den Forschungsschwerpunkt „Prinzip Museum“ entwickelte. Mittlerweile ist das Netzwerk gewachsen und erstreckt sich zwischen Bonn, Berlin, Freiburg, Frankfurt, Turku, London und vielen weiteren, wechselnden Orten.